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[E-Book] 7 Schritte zu einer nahezu leckagefreien und wirtschaftlich optimalen Druckluftanlage

Druckluftlecks sind wie winzige Löcher in Ihrem Geldbeutel, durch die Ihr hart verdientes Geld langsam abfließt. Obwohl sie in Druckluftsystemen häufig vorkommen, bleiben diese Lecks in Fabrikumgebungen oft unbemerkt. Dies führt zu erheblichen finanziellen Verlusten, die sich auf mehrere Tausend bis Zehntausende Euro pro Jahr belaufen können! Die gute Nachricht ist, dass das Aufspüren und Beheben dieser Lecks einfach, unkompliziert und kostengünstig sein kann.

Wenn Sie einem systematischen Schritt-für-Schritt-Plan folgen, können Sie Druckluftleckagen leicht erkennen und beheben, was zu Einsparungen von bis zu 30 % beim Gesamtenergieverbrauch der Druckluftanlage führt.

Die Kosten für die Behebung von Luftundichtigkeiten können sich bereits innerhalb weniger Tage bis zu einigen Monaten vollständig amortisieren, woraufhin Sie noch lange Zeit von den finanziellen Einsparungen profitieren können. Stellen Sie sich vor, was Sie mit dem zusätzlichen Geld in Ihrem Budget alles anstellen könnten!

Lassen Sie sich nicht länger durch Druckluftlecks das Geld aus der Tasche ziehen. Bleiben Sie wachsam, beheben Sie Druckluftlecks so schnell wie möglich und vermeiden Sie unnötige finanzielle Verluste. Mit der richtigen Überwachung und Wartung sorgen Sie dafür, dass Ihre Druckluftanlage reibungslos und effizient läuft, und sparen gleichzeitig Geld und Ressourcen für Ihr Unternehmen.

1. Sehen Sie sich den Verbrauch während der Ausfallzeit an

Wenn eine Fabrik nicht rund um die Uhr in Betrieb ist und beispielsweise am Wochenende stillsteht, wird in dieser Zeit theoretisch keine Druckluft verbraucht. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um einen Blick in den Kompressorraum zu werfen. Wenn die Kompressoren am Wochenende dennoch häufig anspringen, kann man davon ausgehen, dass es in der Fabrik erhebliche Leckagen gibt, die das Unternehmen viel Geld kosten!

2. Quantifizierung von Druckluftleckagen mittels Entlüftungstest

Um sich schnell einen ersten Eindruck vom Ausmaß der Leckagen zu verschaffen, kann ein sogenannter Leckagetest durchgeführt werden. Dazu muss die Anlage abgeschaltet und das Druckluftsystem unter Druck gesetzt werden. Nach dem Abschalten des Kompressors wird dann gemessen, wie lange es dauert, bis der Druck im Druckluftsystem beispielsweise um 29 PSI abfällt. Je schneller der Druckabfall, desto größer und/oder zahlreicher sind die Leckagen.

Ein besserer Startschuss für die Bekämpfung von Leckagen ist kaum vorstellbar.

3. Einzelne Leckagen lokalisieren

Druckluftlecks können überall im Werk auftreten. Sie werden durch defekte Kupplungen und Dichtungen, beschädigte Gewinde an Rohrverbindungen, rissige oder gebrochene Schläuche, falsch ausgewählte und/oder montierte Teile oder verrostete Rohre verursacht. Leckagen entstehen aber auch durch normalen Verschleiß, beispielsweise an den Wellen- und Kolbendichtungen von Pneumatikzylindern sowie an häufig verwendeten Kupplungen. Eines haben sie immer gemeinsam: Sie verursachen Geräusche. Manchmal ist ein deutliches Zischen zu hören, doch das Geräusch kann auch außerhalb des menschlichen Hörbereichs liegen. In diesem Fall ist der Einsatz von Ultraschall-Leckdetektoren und Richtmikrofonen die Lösung. So lassen sich sowohl das Ausmaß als auch der genaue Ort von Druckluftleckagen sofort ermitteln. Durch die Identifizierung und Kategorisierung von Leckagen nach Art und Größe ist es möglich, die kostspieligsten und am einfachsten zu behebenden Leckagen zu priorisieren.

4. Durchfluss- und Druckmessgeräte installieren

Zusätzlich zu regelmäßig durchgeführten Leckageprüfungen können 4-in-1-Durchflussmesser installiert werden. Diese messen sowohl Durchfluss als auch Druck und liefern so nützliche, aktuelle Informationen über das Verhalten des Druckluftsystems als Ganzes und/oder in bestimmten Teilen davon. Diese 4-in-1-Durchflussmesser können direkt hinter jedem Kompressor in der/den Leitung(en) montiert werden, aber auch in der Hauptleitung hinter dem Pufferspeicher und in Abzweigungen, die die einzelnen Produktionsabteilungen mit Druckluft versorgen. Ein plötzlicher Anstieg des Durchflusses kann auf Fehler in einer oder mehreren Maschinen oder Anlagen hinweisen oder durch einen plötzlichen Anstieg von Leckagen verursacht werden. Dies kann zudem zu einem sofortigen Druckabfall führen und sogar den Betrieb der gesamten Fabrik gefährden. Schließlich benötigt jedes mit Druckluft betriebene System einen Mindestbetriebsdruck. Wenn der Druck zu niedrig wird, können Maschinen ausfallen. Die Messung von Durchfluss und Druck verringert daher auch das Risiko von Produktionsausfällen.

5. Machen Sie die Lecksuche zu einem Bestandteil der regelmäßigen Wartung

Leckagen entstehen nicht nur durch plötzliche Beschädigungen, Schlauchbrüche und Montagefehler, sondern auch durch normalen Verschleiß. Das bedeutet, dass sich die Situation von Tag zu Tag ändern kann. Beobachten Sie daher den Druckluftverbrauch kontinuierlich im Vergleich zu einem zuvor ermittelten Grundverbrauch. Insbesondere bei Abweichungen muss die Anlage unverzüglich auf Leckagen überprüft werden. Führen Sie dies auch regelmäßig durch, indem Sie die Leckageuntersuchung zu einem festen Bestandteil der geplanten regelmäßigen Wartungsarbeiten machen.

6. Die richtige Zusammenarbeit und Weiterbildung fördern

Um Leckagen zu reduzieren, ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Personen und Abteilungen innerhalb eines Werks erforderlich. Den Bedienern kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, da sie Leckagen oft als Erste entdecken. Schließlich sind sie ständig im Werk anwesend. Daher ist es unerlässlich, die Bediener darin zu schulen, Leckagen zu erkennen, und sie angemessen über die Kosten und Folgen zu informieren, die Leckagen verursachen können. Dann wird jedem klar sein, wie wichtig es ist, Leckagen unverzüglich der Instandhaltungsabteilung zu melden, damit diese schnell behoben werden können.

7. Echtzeit-Überwachung der Druckluft

Durch die Echtzeitmessung des Druckluft- und Energieverbrauchs von Druckluftsystemen mittels eines Energiemanagementsystems wie VPVision kennen Sie jederzeit den aktuellen Druckluft- und Energieverbrauch und damit auch die Kosten. Nach der Optimierung des Systems durch die Beseitigung von Leckagen und die Anpassung des Drucks wurde ein neuer Basisverbrauch ermittelt. Bei plötzlichen Abweichungen löst das System automatisch einen Alarm aus, woraufhin die Ursache sofort ermittelt werden kann. So können beispielsweise ein starker Druckabfall und ein rapide angestiegener Druckluftverbrauch auf neue Leckagen sowie auf fehlerhafte Maschinen und Anlagen hinweisen. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um eine weitere Leckageprüfung durchzuführen und gefundene Leckagen zu beheben. Eine kontinuierliche Überwachung minimiert Leckagen.

Über VPInstruments

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VPInstruments Industriekunden einen einfachen Überblick über ihre Energieflüsse. Wir sind davon überzeugt, dass die Energieüberwachung in der Industrie einfach und mühelos sein sollte, um Einblicke, Einsparungen und Optimierungen zu ermöglichen. VPInstruments werden von führenden Energieexperten weltweit empfohlen und bieten die umfassendste Messlösung für Druckluftdurchfluss, Gasdurchfluss und Stromverbrauch. Unsere Überwachungssoftware VPVision für alle Versorgungsleistungen eingesetzt werden Versorgungsleistungen zeigt Ihnen, wo, wann und wie viel Sie einsparen können.

Unsere Produkte sind weltweit im Einsatz. Wir bedienen alle Industriezweige, darunter die Automobilindustrie, die Glasherstellung, die Metallverarbeitung, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie die Konsumgüterindustrie. Auch Ihrer Branche können wir helfen. Lassen Sie sich von uns inspirieren und beginnen Sie, Energie zu sparen.

Wir sind stolz darauf, weltweit führende Unternehmen zu betreuen

Über unsere Vertriebspartner und Händler unterstützen wir Kunden weltweit dabei, Energiekosten im Bereich Druckluft einzusparen. Hier eine kleine Auswahl unserer Endkunden: Astrum UK (Stahlguss), IKEA (Großhandel), GSK (Arzneimittel), Kikkoman Foods, Libbey (Glas), Mars (Lebensmittel), Samsung (Konsumgüter), Nestlé (Lebensmittel), O&I (Glas), Philips (Konsumgüter), Rexam (Glas), Toyota (Automobil).