Beeindruckende Zahlen eines kenianischen Kabelherstellers
Eine der größten Herausforderungen bei der Optimierung des Druckluftverbrauchs besteht darin, genau zu wissen, wo, wie und wann Maßnahmen ergriffen werden müssen. Durch den Einsatz des Inline-Durchflussmessers VPFlowScope für Echtzeitmessungen gewann unser Kunde in Kenia wertvolle Einblicke in sein Druckluftsystem. So konnte er klare Möglichkeiten zur Energieeinsparung identifizieren, den Return on Investment (ROI) berechnen und fundierte, datengestützte Entscheidungen treffen. Dieser Fall zeigt, wie ein Durchflussmesser ein leistungsstarkes Werkzeug ist, um Daten in Maßnahmen umzusetzen.
Die Herausforderung in der Kabelindustrie
Unser Kunde, ein Hersteller von Elektro- und Kommunikationskabeln in Kenia, produziert Kabel für industrielle Anwendungen im In- und Ausland. Bei der Kabelherstellung ist die Trocknungsphase (Entfernung des gesamten Wassers nach dem Abkühlen) für die Gewährleistung der Produktqualität von entscheidender Bedeutung.
Bisher verwendete der Kunde zwei hohle zylindrische Rohre, um Druckluft zum Trocknen auf die Kabel zu leiten. Dieses unüberwachte System führte jedoch zu mehreren Problemen, darunter ungleichmäßige Trocknung, übermäßiger Druckluftverbrauch, hohe Geräuschpegel und versteckte Energieverluste. Ohne geeignete Messungen war es unmöglich, die Effizienz oder die tatsächlichen Kosten des Prozesses zu bestimmen.

Mit VPFlowScope In-linekonnte unser Kunde den Return on Investment problemlos berechnen und fundierte Entscheidungen treffen.
Um die Trocknungsphase zu optimieren und die mit Druckluft verbundenen Energieverluste zu reduzieren, testete der Kunde ein neues Luftabstreifsystem. Er verwendete den VPFlowScope In-line 0,5-Zoll-Durchflussmesser, um den Druckluftverbrauch sowohl im alten als auch im neuen System zu messen und zu vergleichen, wodurch er einen dringend benötigten Einblick in einen zuvor unüberwachten und ineffizienten Teil der Produktion erhielt.
Überwachung Versorgungsleistungen einem Durchflussmesser
Die Überwachung der Druckluft während des Experiments lieferte wertvolle Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit des alten und des neuen Systems:

Vorher – Das alte vereinfachte System
Die beiden hohlzylindrischen Rohre wiesen 4 bzw. 20 Löcher auf. Jedes Loch hat einen Durchmesser von 4 mm und verbraucht bei 5,5 bar 3 SCFM Luft:
1. Rohr: 3 SCFM × 4 Löcher = 12 SCFM
2. Rohr: 3 SCFM × 20 Löcher = 60 SCFM
Jährliche Energiekosten:
72 SCFM × (22 kW / 100 SCFM) × 2.000 Std. × 0,13 Euro / kWh = 4.118 €

Nachher – Der neue Luftwischer
Der neue Luftwischer mit einem Innendurchmesser von 3 Zoll ersetzte beide Rohre und verbrauchte dabei 45 % weniger Druckluft bei 5,5 bar.
Neues Luftwischer verbraucht: 39,8 SCFM
Jährliche Energiekosten:
39,8 SCFM × (22 kW / 100 SCFM) × 2.000 Std. × 0,13 Euro / kWh = 2.278 €
Wichtigste Auszahlungen
> Jährliche Gesamtenergieeinsparung pro Maschine: € 1.840
> Investitionskosten: € 691
> Amortisationszeit: 4,4 Monate
Dank der genauen Überwachung der Druckluft mit dem Inline-Durchflussmesser VPFlowScope konnte der Kunde den Energieverbrauch klar vergleichen, den ROI berechnen und sicher auf das neue System umsteigen.
